Festwalzen
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Beim Festwalzen vollzieht sich die gleiche Kinematik wie beim Glattwalzen. Gehärtete Rollen werden mit Druck über das Werkstück geführt und verdrängen die Oberflächenspitzen in die Randschicht.
Das verdrängte Werkstoffvolumen fließt
von unten in die sich anhebenden Profiltäler. Aus den Oberflächenspitzen entstehen so Oberflächenplateaus, die
den hohen Traganteil rollierter Oberflächen bilden.
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Beim Festwalzen wird zielgerichtet die Erhöhung der Festigkeitseigenschaften verfolgt.
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Durch die Walzkraft bilden sich im Gefüge Eigenspannungen aus, welche die dynamische Festigkeit des Werkstoffes erhöhen.
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Die Ausbildung dieses Werkstoffzustandes erfolgt bis zu einer Tiefe von 0,5 bis 0,7 mm.
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Die Festigkeitszunahme ist abhängig von
- der Walzkraft
- der Geometrie von Rolle und Werkstück
- den Werkstoffeigenschaften
- der Anzahl der Überrollungen





