Kosten, Nutzen, Vorteile
Welche Vorteile charakterisieren das Rollieren?
Rollierte Oberflächen zeichnen sich aus durch geringe Rautiefe, bis Rz<1µm, durch hohen Traganteil bedingt durch günstige Plateaubildung und dadurch, dass keine herausragenden Materialspitzen verbleiben. Deshalb ist die Abrasivität äußerst gering. Die sehr geringe Glättungstiefe Rz ergibt einen hohen Traganteil.Die deutliche Werkstoffverfestigung und Erhöhung der Oberflächenhärte ergibt erhöhte Verschleißfestigkeit, weniger Neigung zu Rissbildung und geringe Korrosionsanfälligkeit. Die Oberflächen eignen sich als Gleitflächen, Dichtungsflächen und Fügeflächen.
Welche Vorteile bietet das Rollieren gegenüber anderen Verfahren?
Durch die Fertigbearbeitung in einer Aufspannung sind keine Sondermaschinen notwendig, ist die Handhabung der Fertigung sehr einfach, werden Transport-, Lager- und Rüstkosten eingespart.Das Verfahren ist äußerst robust und prozeßsicher und erzeugt keinen Lärm.
Im Vergleich zu spanenden Verfahren erfolgt eine deutliche Verbesserung der Werkstoffkennwerte, wie Rauigkeit, Festigkeit, Härte und Verschleißfestigkeit.
Rollierverfahren zeichnen sich aus durch hohe Wirtschaftlichkeit, da eine preiswerte Fertigung und sehr kurze Bearbeitungszeiten bei gleichbleibend hoher Qualität möglich sind.
Kein Werkstoffabtrag
Beim Rollieren entsteht kein Werkstoffabtrag, dadurch kein Schleifstaub und kein -schlamm, daher fallen keine diesbezüglichen Entsorgungskosten an.





